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Torsionsprüfung

Die Qualität von Verbundwerkstoffen kann beispielsweise durch eine Torsionsprüfung nachgewiesen werden. Hierbei werden Streifen des Materials aus der Verbundzone entnommen und mehrmals um die eigene Achse verdrallt. Verbundwerkstoffe hoher Qualität dürfen im Ergebnis keine Separation der Werkstoffe aufweisen. Bei TiCu Clad® handelt es sich um einen metallurgisch verbundenen Werkstoff hoher Qualität, bei dem keine Beeinträchtigung des Verbundes entsteht.

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Basierend auf den Ergebnissen der Torsionsprüfung kann TiCu Clad® selbst mit relativ engen Biegeradien eingesetzt werden. Biegungen lassen sich sowohl kalt als auch warm optimal durchführen. 

Thermoschockprüfung

Während des Prüfvorgangs wird ein Prüfling bei einer Temperatur von 520 °C eine Stunde zum Glühen gebracht und im Anschluss in einem Wasserbecken abgeschreckt. Dieser Vorgang wird bis zu vierzigmal wiederholt.

Bei TiCu Clad® ergeben sich im Ergebnis dieser Prüfung keine Beanstandungen der Bindequalität der metallurgischen Verbindung.

Aufgrund dessen können die Verbundstäbe direkt mit Iridium , Platin oder Mischoxide beschichtet werden, da dieser Prozess eine Wärmebehandlung mit vielen Zyklen bei hohen Temperaturen erfordert.

Ultraschalltest

In den letzten Jahren hat sich die Ultraschallprüfung als Qualitätskontrolle durchgesetzt. Durch eine höhere Effektivität der Prüftechnik können bestimmte Fehlerarten, z.B. Risse oder Bindefehler nachgewiesen werden. Der Ultraschall liefert sofort eine Aussage zu Eigenschaften von Verbunden. Der Schallstrahl des Ultraschalls breitet sich aufgrund seiner quasioptischen Eigenschaften gerichtet wie das Licht aus. Beugungserscheinungen treten nur dann auf, wenn die verursachenden Hindernisse die Größenordnung der Wellen haben. Ultraschallwellen werden von Metallen kaum absorbiert. Es wird die Eigenschaft der Reflexion von Schallwellen ausgenutzt, die an Grenzflächen, aber auch an Fehlstellen auftritt. Treten keine Reflexionen auf, kann von einer optimalen metallurgischen Bindung ausgegangen werden. Durch seine hervorragende metallurgische Bindung ist mit TiCu Clad® ein Spannungsabfall, verursacht durch eine unzureichende Verbindung, nicht zu erwarten.

Spalttest

Eine schnelle und bewährte Vorgehensweise in der Praxis ist der so genannte Spalttest. Hierbei kann durch einfache Spalttechnik schnell und einfach ein erster Überblick über die Qualität des Verbundes gewonnen werden. Das Ergebnis hierüber ist sehr aussagekräftig (Abbildung 2).

Positives Ergebnis                                    Negatives Ergebnis

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Beim Spalttest wird mittels eines kleinen Hammers und eines Meißels versucht, den Meißel durch leichte Hammerschläge zwischen Titanschicht und Kupferkern zu treiben. Eine hochwertige metallurgische Bindung verformt sich, trennt sich jedoch nicht und nimmt keinen Schaden.

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